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WAS IST DAS ?

 

 

Der Begriff „Apherese“ kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet soviel wie „wegnehmen“. Man meint damit, daß man krankhafte Bestandteile aus dem Blut des Patienten entfernt. Wenn es sich um krankhaft vermehrte Blutzellen handelt (z.B. bei bestimmten Formen der Leukämie) spricht man von „Zytapheresen“, handelt es sich um krankhafte Bestandteile der Blutflüssigkeit spricht man von „Plasmapherese“.

Auch der in früheren Zeiten so beliebte Aderlass war also eine Form der Apherese, bei der man einfach das gesamte Blut entfernt hat. Dies wird heute nur noch ganz selten bei bestimmten Krankheitsbildern durchgeführt. Inzwischen ist man meist in der Lage, durch Anwendung modernster Techniken genau die Bestandteile zu entfernen, die dem Patienten schaden. Hierzu werden sogenannte Apherese-Maschinen eingesetzt, die laufend weiter entwickelt werden. Mit ihrer Hilfe wird dem Patienten Blut entnommen, das dann außerhalb des Organismus automatisch in „kranke“ und „gesunde“ Bestandteile aufgetrennt wird. Während die kranken Bestandteile verworfen werden, werden die gesunden dem Patienten zurück transfundiert. Diese Technik kann heute bei vielen Krankheiten sehr erfolgversprechend eingesetzt werden.

Pro Jahr werden vom Institut für Klinische Transfusionsmedizin und Hämotherapie am Universitätsklinikum Würzburg mehrere Hundert solcher therpeutischen Apheresen durchgeführt.

 

 

Betten für die therapeutische Apherese
Betten für die therapeutische Apherese

 

Zuletzt aktualisiert am 27.2.2009
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