Schlaganfall / Neuroimaging / Neuroinflammation
HomeÜbersicht Einrichtungen
Schlaganfall / Neuroimaging / Neuroinflammation


 
Verantwortlich: Telefon Fax
Prof. Dr. G. Stoll
PD Dr. C. Kleinschnitz
+49-(0)931-20123769
+49-(0)931-20123765
+49-(0)931-20123488
Mitarbeiter    

Publikationen (Prof. Dr. G. Stoll)
Publikationen (PD Dr. C. Kleinschnitz)

Schwerpunkt der interdisziplinären Arbeitsgruppe ist die anwendungsorientierte translationale Forschung an neurologischen Krankheitsmodellen. Sie gliedert sich in 3 Sektionen:

  • Sektion 1 umfasst den „Experimentellen Schlaganfall“.
    Hier werden in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. B. Nieswandt, Rudolf-Virchow-Zentrum und Inst. für Klin. Biochemie und Pathobiochemie der Universität Würzburg neue molekulare Mechanismen der Thrombusbildung nach zerebralen Gefäßverschlüssen untersucht. Zudem wird an der Aufklärung von Signalkaskaden gearbeitet, die für das postischämische Hirnödem verantwortlich sind. Weitere Fragestellungen dieser Sektion umfassen die Rolle des Immunsystems in der Schlaganfallentstehung sowie die Beteiligung neurotropher Faktoren und freien Radikalverbindungen.

  • Das „Zelluläre und Molekulare Neuroimaging“ bildet die 2. Sektion.
    Diese beschäftigt sich in enger Kooperation mit der Abteilung für Neuroradiologie und dem Institut für Experimentelle Physik 5 der Universität Würzburg mit der Entwicklung neuer magnetresonanztomographischer (MRT) Bildgebungstechniken und Kontrastmittel zur Darstellung von molekularen Pathomechanismen bei neurologischen Modellerkrankungen (Schlaganfall, entzündliche Erkrankungen, Nervenregeneration).

  • Die 3. Sektion, „Neuroinflammation“,
    verwendet klassische autoimmun-entzündliche Paradigmen des zentralen und peripheren Nervensystems (EAE und EAN) als Modellsysteme für die Multiple Sklerose bzw. Polyneuritis. Hier wird v. a. die Bedeutung von Blutplättchen und der plasmatischen Gerinnung in der Läsionsentstehung erforscht. Zudem beschäftigt sie sich mit molekularen Mechanismen der Blut-Hirn-Schranken Funktion unter besonderer Berücksichtigung des Kallikrein/Kinin-Systems und junktionaler Adhäsionsmolekülen.

 

Zuletzt aktualisiert am 18.11.2008
Top