Neuromorphologisches Labor
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Neuromorphologisches Labor


Telefon: 0931/201-23641 / -24621
 
Verantwortlich:   Mitarbeiter: (E-mail und Telefon):
Prof. Dr. C. Sommer
Prof. Dr. K.V. Toyka
  Dr. N. Üçeyler
Dr. C. Wessig
    H. Klüpfel, MTA
S. Mildner, MTA

Bildbeispiele

Im neuromorphologischen Labor werden Nerven- und Muskelbiopsien untersucht, bei speziellen Fragestellungen auch Hautbiopsien. Zudem werden Tests auf anti-neuronale Antikörper im Serum durchgeführt. Vorzugsweise untersuchen wir Biopsien von Patienten, die an der hiesigen Klinik stationär untersucht werden. Für die in Ausnahmefällen auch mögliche Zusendung von Biopsiematerial bitten wir, die Richtlinien zur Gewebeentnahme und –verschickung zu beachten.

Am Muskelgewebe werden alle standardisierten histologischen, enzymhistochemischen und immunhistochemischen Färbungen durchgeführt. Bei entsprechender Fragestellung stehen die Immunhistochemie bezüglich der Dystrophinopathien und Adhalinopathien sowie für andere Gliedergürteldystrophien zur Verfügung. In der Diagnostik der hereditären Myopathien besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Institut für Humangenetik . Bei entsprechender Indikation kann das Gewebe auch elektronenmikroskopisch untersucht werden. Für Fragen zur Biochemie des Muskels und zum mitochondrialen Genom besteht eine enge Kooperation mit auswärtigen Speziallabors.

 
Am Nervengewebe werden ebenfalls die standardisierten histologischen und immunhistochemischen Färbungen durchgeführt, Zupfpräparate und Elektronenmikroskopie stehen für spezielle Fragestellungen zur Verfügung. Hautbiopsien werden bei der Fragestellung nach ‚small fiber neuropathy‘ untersucht. Patientenserum kann im Vergleich mit Positivkontrollen auf Antikörper gegen MAG, gegen Pukinjezellen und gegen Körnerzellen untersucht
werden.

 
Eine Biopsiekonferenz findet jeweils Donnerstags um 15.00 am Demonstrationsmikroskop der Neurologischen Klinik statt.

Die diagnostische Morphologie steht in enger Verbindung mit der experimentellen Neuromorphologie (Prof. Dr. R. Martini ).

Siehe auch Neuromuskuläre Erkrankungen und Entwicklungsbiologie .

 
Zuletzt aktualisiert am 18.11.2008
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